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14. Mai 2013

DataVoice

Millionenfach bewährt

Die vollautomatische Montage von RJ45-Buchsen

Der RJ45 hat einen langen Weg hinter sich. Ursprünglich konzipiert als Stecker und Buchse für die Telefontechnik, überträgt er heute Datenraten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde in einem Frequenzbereich von
1 bis 500 MHz. Nur eine moderne und vollautomatische Fertigung kann da hohe Stückzahlen in gleichbleibend hoher Qualität kontinuierlich sicherstellen.

Die Forderung nach immer höheren Datenraten wirkt sich in gleichem Maße auf Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung aus. Entgegen dem weitverbreiteten Trend, die Fertigung oder Montagearbeiten in „Billiglohnländer“ auszulagern, hält Telegärtner am bewährten „Made in Germany“ fest. Alle wichtigen Bereiche konzentriert an einem Standort in Deutschland zu vereinigen, hat sich immer wieder bewährt. So waren auch Telegärtners leiterplattenbasierende LSA+ Anschlusskomponenten weltweit die ersten, die vom neutralen Prüflabor GHMT gemäß Kategorie 6A nach ISO/IEC zertifiziert wurden.

Hohe Flexiblität durch Automation

Schon früh entschied sich Telegärtner für eine vollautomatische Fertigung. RJ45-Module mit 90° und 45° Kabelabgang, geschirmt und ungeschirmt, zur Verwendung in Datendosen, Miniverteilern, Verteilfeldern, Durchführungs-panels, T-Adaptern ... – die Liste ist lang. Die unterschiedlichen Automaten können flexibel mehr als 800 Module pro Stunde fertigen. Dabei kombinieren sie Schüttware, Bandware und Magazine auf intelligente Weise. Auch die Bestückung der Leiterplatten selbst erfolgt natürlich vollautomatisch.

Ein wichtiges Plus zu Qualitätssicherung: Die Produktionsprozesse werden bei der Montage laufend überwacht und dokumentiert. Dies ist im Hinblick auf Power over Ethernet (PoE), bei dem Endgeräte über die Datenleitung (und damit über die RJ45-Buchse) auch mit Strom versorgt werden sollen, besonders wichtig.

Qualitätssicherung durch Vordenken

Bei der stärkeren Version PoE+ können Ströme bis zu 600 mA fließen. Wird dann aus Versehen oder Unkenntnis der Stecker im laufenden Betrieb gezogen, entsteht ein Abreißfunke, der genügend Energie besitzt, um die filigranen Kontakte einer RJ45-Steckverbindung zu beschädigen.

Dem baut Telegärtner konstruktiv vor: Der Bereich, in dem der Abreißfunken entsteht, ist von der Kontaktstelle für die Daten- und Stromübertragung räumlich getrennt. Selbst wenn Geräte 800 Mal im laufenden Betrieb ausgesteckt werden, funktioniert eine Telegärtner-Buchse problemlos.

Das gilt auch für den patentierten, integrierten Kontaktüberbiegeschutz. Sollte beispielsweise ein Anwender Telefon- oder Faxgeräte mit RJ11- oder RJ12-Steckern in eine RJ45-Buchse stecken, sind die RJ45-Kontakte vor Beschädigungen geschützt.

Qualität in einer schnelllebigen Zeit. Durch Ideen, Know-how und eine integrierte, vollautomatische Fertigung. Eben Telegärtner.